Gesichtspflege früher

Menschen haben sich seit jeher Gedanken über das eigene Aussehen gemacht. Nicht nur die Haare oder die Kleidung waren dabei wichtig, sondern auch die Haut und besonders das Gesicht erhielt große Aufmerksamkeit.

In der Regel wurden natürliche Zutaten für Salben und Mixturen verwendet. Meist waren dies Öle oder Säfte aus Pflanzen aus der Region. Aber auch reine Kosmetik, wie Schminken, waren je nach Region und Zeit schon weit verbreitet.

Makeup im antiken Rom

im Rom der Antike wurde viel Wert auf eine gepflegte Erscheinung gelegt. Diese bestand auch darin, dass das eigene Gesicht tadellos aussah. Daher waren Makeup und Kosmetik im antiken Rom weit verbreitet. Nicht nur unter Frauen. Auch Männer griffen damals zu Kosmetikartikeln. Als Lidschatten kam Ruß zum Einsatz und Ocker diente als Lippenstift. Aber auch Eier, Narzissen und Öle wurden verwendet. Richtig schädlich wurde es allerdings, als mit Bleiweiß die Haut gebleicht werden sollte.

Cremes und Salben wurden aus vielfältigen Mitteln hergestellt. Eselsmilch, Honig und Mehl wurden zu Masken verarbeitet. Der Zweck der Hautpflege bestand nicht immer darin, eine gesunde Haut zu erhalten, sondern teilweise im Bleichen, um sich von der schwer arbeitenden Landbevölkerung abzuheben.

Ägypten – Meiser der Hautpflege

Nicht nur in Rom wurde die Haut- und Gesichtspflege groß geschrieben. Auch in Ägypten wurde viel Aufwand betrieben, um eine schöne Gesichtshaut zu erhalten. So schwor Nofretete auf den Saft der Aloe Vera. Dieser ist auch heute noch bekannt für seine kühlende und entzündungshemmende Wirkung. Wie gut die Wirkung der ägyptischen Kosmetik und Hautpflegeprodukte wirklich war, ist nicht überliefert.

Gesichtspflege war also bereits in der Antike bekannt und weit verbreitet. Das Ziel, schöne Haut zu haben, hat sich im Laufe der Zeit nicht gewandelt. Die Methoden und Mittel, mit denen das erreicht wird, haben sich verbessert und man hat mehr dazu gelernt, was hilft und was nicht hilft oder sogar schadet.

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